Dorgelo

Wappen derer von Dorgelo

Wap­pen de­rer von Dor­ge­lo

von Dor­ge­lo (auch von Dor­ge­loh, von Do­ring­he­lo­he oder von Dör­ge­loh) ist der Name ei­nes Adels­ge­schlechts, das frü­her sei­nen Stamm­sitz in dem Var­re­ler Orts­teil Dör­rie­loh (Land­kreis Diep­holz) in Nie­der­sach­sen hat­te. Da­ne­ben gibt es noch die ganz of­fen­sicht­lich dar­aus her­vor­ge­gan­ge­nen bür­ger­li­chen Na­men Dor­ge­lo, Dor­ge­loh, Dorgelo(h)e, Dör­ge­lo, Dör­ge­loh, Dor­ger­loh und Do­rin­ge­lo.

Geschichte

Der zu­erst (1381) ur­kund­lich er­wähn­te An­ge­hö­ri­ge des Adels­ge­schlechts ist Dethard von Do­rin­ge­lo (auch Dethard von Do­ring­he­lo bzw. Dethardus Do­rin­ger­lo ge­nannt). Er ver­setz­te 1381 das Brock­manns­haus zu Not­ten­stede (Na­ten­stedt) an Sankt Hül­fe. Ein Otto von Do­rin­ge­lo, mut­maß­lich Dethards Bru­der, war 1391 Vogt in Vör­den. Als Vogt im Müns­ter­land bau­te er ein Gut an der Le­the zur Burg aus. Der letz­te ad­li­ge männ­li­che Na­mens­trä­ger der Li­nie zu Le­the ver­starb dort im Jahr 1654.

Die ver­schie­de­nen Zwei­ge des Adels­ge­schlechts ver­brei­te­ten sich von ih­rem Stamm­sitz Dör­rie­loh aus in nord­west­li­cher und in süd­west­li­cher Rich­tung über Ol­den­burg so­wie die Bis­tü­mer Os­na­brück und Müns­ter. Über Jahr­hun­der­te hin­weg wer­den im­mer wie­der in Lis­ten Ver­tre­ter der Fa­mi­lie von Dor­ge­lo als Burg­man­nen der Burg Vech­ta, ei­nes Au­ßen­pos­tens des Hoch­stifts Müns­ter, auf­ge­führt, die in der Nähe der Burg ei­nen ei­ge­nen Burg­manns­hof be­sa­ßen. Im 16. Jahr­hun­dert er­war­ben die Dor­ge­los meh­re­re Gü­ter, dar­un­ter Gut Lox­ten, Gut Twis­tel und die Schlep­pen­burg. Zeit­wei­lig be­fan­den sich Gut Bom­hof und Gut Wel­pe im Be­sitz der Fa­mi­lie.

Im Zuge der Re­for­ma­ti­on teil­te sich das Adels­ge­schlecht in eine ka­tho­li­sche und eine pro­tes­tan­ti­sche Li­nie. Der Stamm­sitz Dör­rie­loh in der nun­mehr evan­ge­li­schen Graf­schaft Diep­holz wur­de 1578 von der ka­tho­li­schen Li­nie de­rer von Dor­ge­lo ver­kauft.

Zum Stamm­sitz der ka­tho­li­schen Li­nie der Fa­mi­lie wur­de das 1511 er­wor­be­ne Gut Brett­berg, das nach dem Aus­ster­ben der Li­nie Dor­ge­lo zu Brett­berg 1835 ver­kauft wur­de. Eine Ne­ben­li­nie be­wohn­te das Gut Hö­ven in der Nähe von War­den­burg. Der letz­te Ver­tre­ter der Li­nie Dor­ge­lo zu Hö­ven, Au­gust Wil­helm An­ton von Dor­ge­lo (ge­bo­ren 1762), starb 1855 kin­der­los. Sei­ne Groß­nef­fe, der preu­ßi­sche Oberst Lud­wig Hein­rich Frei­herr von Lüt­zow (1824–1899) erb­te das Gut un­ter der Auf­la­ge, sich in Zu­kunft „von Dor­ge­lo“ zu nen­nen. Im Jahr 1864 wur­de das Gut Hö­ven ver­kauft. Trä­ger des Na­mens „von Lüt­zow ge­nannt von Dor­ge­lo“ leb­ten noch in der Mit­te des 20. Jahr­hun­derts.

Auf­grund der Zer­stö­rung des Kir­chen­ar­chivs in Wey­he im Jahr 1776 lässt sich die Ge­schich­te der evan­ge­li­schen Li­nie der Dor­ge­los nur schwer re­kon­stru­ie­ren. Tat­sa­che ist, dass im Ge­biet der ehe­ma­li­gen Graf­schaft Hoya der Name Dor­ge­loh heu­te noch ge­häuft vor­kommt. Dor­ge­lohs aus dem Raum Bre­men wan­der­ten im 17. Jahr­hun­dert auch in die Nie­der­lan­de aus.

Trä­ger des Na­mens „von Dorgelo(h)“ gibt es heu­te nicht mehr. Al­ler­dings kön­nen Ade­li­ge (z. B. der Dare­ner Zweig der Fa­mi­lie von Fry­dag) und zahl­rei­che Bür­ger­li­che ih­ren Stamm­baum auf weib­li­che An­ge­hö­ri­ge der Fa­mi­lie von Dor­ge­lo zu­rück­füh­ren. Auf wel­che Wei­se heu­ti­ge bür­ger­li­che Na­mens­trä­ger von dem Adels­ge­schlecht ab­stam­men, ist nicht voll­stän­dig ge­klärt. Jan Derk Dor­ge­lo ver­mu­tet in sei­ner Fa­mi­li­en­chro­nik (sie­he un­ter Web­links), dass die Dor­ge­los, die heu­te noch im Land­kreis Vech­ta le­ben, aus der zwei­ten Ehe Fried­rich von Dor­ge­los (1641–1720) mit sei­ner Kö­chin her­vor­ge­gan­gen sein könn­ten. Der Ver­zicht auf das „von“ wäre dem­nach der Preis, den Fried­richs Kin­der für sei­ne „Mes­al­li­an­ce“ hät­ten zah­len müs­sen.

Wappen

Es exis­tie­ren ver­schie­de­ne In­ter­pre­ta­tio­nen über die Her­kunft des Fa­mi­li­en­wap­pens die­ses im Nie­der­stift Müns­ter hei­mi­schen Ge­schlechts. Das Wap­pen zeigt in Gold zwei aus­ge­ris­se­ne pfahl­wei­se ge­stell­te Baum­stäm­me, je­der auf der Sei­te mit zwei oder drei ge­stüm­mel­ten Äs­ten. Auf dem Helm mit schwarz-gol­de­nen De­cken und Wulst sind die Stäm­me nach au­ßen ge­neigt. Ein sol­ches „re­den­des“ Wap­pen be­deu­tet wahr­schein­lich „ver­dorr­ter Wald“. Re­den­de (spre­chen­de) Wap­pen ent­stan­den im 11. bis 13. Jahr­hun­dert. Sie wür­dig­ten zu­meist eine be­son­de­re Leis­tung der Fa­mi­lie. Of­fen­sicht­lich wur­de die Fa­mi­lie für et­was ge­adelt (Land­adel), das im wei­tes­ten Sin­ne mit Wald zu tun hat­te. Mög­li­cher­wei­se ha­ben sie Sumpf/Moorgebiete tro­cken­ge­legt und Wald an­ge­pflanzt oder sie ha­ben Wald ge­ro­det. Die Fa­mi­lie führ­te ih­ren Na­men nach dem Ort Dör­rie­loh, wo sie bis 1578 den En­gel­ken-Sat­tel­hof be­saß. Man­che sa­gen auch, der Ort füh­re sei­nen Orts­na­men nach der Fa­mi­lie. Der Sat­tel­hof war ein Le­hen des Bis­tums Min­den. Aus ihm wur­de ein land­tags­fä­hi­ges Rit­ter­gut. Der Fa­mi­li­en- und Orts­na­me Dör­rie­loh be­deu­tet nach Nutz­horn „Wald des Dör­rie“. An­de­re in­ter­pre­tie­ren ihn als „tro­cke­ner Wald“ (Dör­rie­loh lag um­ge­ben von gro­ßen Moor- und Sumpf­ge­bie­ten), wie­der an­de­re mei­nen, er heißt „Thü­rin­ger Wald“ (Rüth­ning) und die Fa­mi­lie sei mit ih­rem Wap­pen aus dem Thü­rin­ger Wald zu­ge­wan­dert.

Das Wap­pen der Fa­mi­lie von Dor­ge­lo be­fin­det sich un­ter an­de­rem über dem Ein­gang des Guts­hau­ses von Gut Brett­berg in Loh­ne, das nach ei­nem Brand 1895 neu er­rich­tet wur­de; es hat den Brand des Vor­gän­ger­ge­bäu­des heil über­stan­den. Fer­ner ist das Wap­pen auf dem Epi­taph von Al­brecht von dem Bus­sche zu Hün­ne­feld und Ip­pen­burg in der Ni­ko­laus­kir­che Bad Es­sen an­ge­bracht.

Das Dorf Hö­ven hat das Dor­ge­lo-Wap­pen als Dorf­wap­pen über­nom­men.

Wirkungs- und Gedenkstätten

Alf­hau­sen: Das Land­gut Schlep­pen­burg ging von der Fa­mi­lie von Bra­we in den Be­sitz der Fa­mi­lie von Dor­ge­lo über und wur­de spä­ter Wer­ner Ja­kob von Dor­ge­lo zu­ge­teilt, der je­doch am 23. März 1615 we­gen ei­ner „un­stan­des­ge­mä­ßen Hei­rat“ ent­erbt wur­de. Wei­te­rer Be­sit­zer von Schlep­pen­burg wur­de Cas­par von Dor­ge­lo. Vom Land­gut Schlep­pen­burg sind noch Fun­da­men­te zu fin­den.

Bad Es­sen: In der St. Ni­ko­lai­kir­che be­fin­den sich vie­le Epi­ta­phe. Mit sechs Wap­pen wird an ad­li­ge Fa­mi­li­en er­in­nert, die sich Ver­diens­te in der Ge­mein­de er­war­ben. Ei­nes von die­sen Wap­pen ist das de­rer von Dor­ge­lo.

Ba­kum: Das Land­gut Daren ist heu­te im Be­sitz der Fa­mi­lie von Fry­dag. Frü­her war es im Be­sitz der Fa­mi­lie von Ko­brinck. Ger­trud Eli­se von Ko­brinck war ver­hei­ra­tet mit Wul­fert von Dor­ge­lo zu Wel­pe.

Ber­ge: In der Kir­che des Bör­s­te­ler Da­men­stifts be­fin­det sich ein Grab­stein von Mag­da­le­na von Dor­ge­lo, Toch­ter von Jo­hann von Dor­ge­lo und Fre­de­ke von Berne­fu­er. Sie war Äb­tis­sin von Börs­tel und starb 80-jäh­rig. Ihr Grab­stein be­fin­det sich im Chor der Kir­che.

Clop­pen­burg: Das Amt meh­re­rer Dros­te des Nie­der­stifts Müns­ter in Clop­pen­burg wur­de von der Fa­mi­lie Dor­ge­lo aus­ge­übt. Der ers­te Drost des von der Graf­schaft Teck­len­burg er­ober­ten Clop­pen­burg war ab dem 21. März 1394 Otto von Do­rin­ger­loe. Ein wei­te­rer Otto von Dor­ge­lo war im Jahr 1461, Her­bord von Dor­ge­lo zu Le­the von 1474 bis 1507 Drost von Clop­pen­burg.

Dör­rie­loh: In Dör­rie­loh fin­det man noch heu­te das ehe­ma­li­ge land­tags­fä­hi­ge Rit­ter­gut, den En­gel­ken-Sat­tel­hof, Le­hen des Bis­tums Min­den. Di­ed­rich oder Otto von Dor­ge­lo ver­kauf­te 1580 das Fa­mi­li­en­gut. Heu­te be­fin­det sich der Sat­tel­hof Nr. 20 im Be­sitz der Fa­mi­lie Gö­de­ker. Im Au­gust 1977 fand man in ei­nem al­ten Schrank, der in die­sem Ge­höft stand, 40 alte Lehns­brie­fe, wor­in der Bi­schof von Min­den den Sat­tel­hof an die Fa­mi­lie von Dor­ge­lo zu Le­hen gab. Die­se sind im Ar­chiv von Diep­holz auf­be­wahrt. Das Ar­chiv in der Schu­le von Dör­rie­loh be­ginnt mit Dethard von Dör­rie­loh (1381). Der Hei­mat- und Ver­schö­ne­rungs­ver­ein Dör­rie­loh hat 1991/1992 im Orts­zen­trum auf ei­nem Find­ling das Wap­pen der Nach­fah­ren der von Do­ring­her­loes an­brin­gen las­sen, das auch als Orts­wap­pen dient.

Ems­tek: Die Burg Le­the lag am lin­ken Ufer der Le­the. 1393 soll Otto von Dor­ge­lo, be­vor er Drost von Clop­pen­burg wur­de, die­se Schutz- und Zoll­burg er­rich­tet ha­ben, um die Gren­ze nach Nord­os­ten und der wich­ti­gen Flä­mi­schen Stra­ße zu si­chern. Die Burg Le­the wur­de spä­ter zu ei­nem um­fang­rei­chen Gut er­wei­tert und meh­re­re Ge­nera­tio­nen lang von den Dorgelo(h)´s be­wohnt. Nach ei­ner Kar­te von 1564 um­fass­te die „Leed­burg“ ein Wohn­haus mit zwei Stock­wer­ken, eine mas­si­ve Ka­pel­le und meh­re­re Stall­ge­bäu­de. Die Be­gräb­nis­stät­te be­fand sich auf dem Chor (Evan­ge­li­en­sei­te) der al­ten Ems­te­ker Kir­che. Im Jah­re 1654 starb die Fa­mi­lie Dorgelo(h) auf Le­the mit Cas­par von Dor­ge­lo aus. Nahe beim Land­gut be­fin­det sich eine In­sel im Fluss Le­the, wo die frü­he­re Burg ge­stan­den hat, auf der die von Dorgeloh´s etwa vom 14. bis 17. Jahr­hun­dert leb­ten. Zum Teil sind die Fun­da­men­te noch zu se­hen. Alle Fun­de, die bei Aus­gra­bun­gen ge­macht wur­den, sind im Lan­des­mu­se­um Ol­den­burg ar­chi­viert.

Fre­ren: Eli­sa­beth von Scha­de, Toch­ter von Jo­hann Hein­rich von Scha­de und Eli­sa­beth von Dor­ge­lo (Be­sit­ze­rin vom Land­gut Ihorst) erb­te das Land­gut Han­ge, ehe­mals Stamm­sitz des Ge­schlechts von Han­ge (seit 1303). 1874 wur­de das Gut wei­ter­ver­kauft. Spä­ter ge­lang­te es 1910 an das Ge­org­stift in Thui­ne. Die Thui­ner Schwes­tern ver­grö­ßer­ten es durch eine Ka­pel­le. Das alte Land­gut dient heu­te ka­ri­ta­ti­ven Zwe­cken. An der Nord­sei­te vom ge­gen­wär­ti­gen Ein­gang ist ein Grab­stein ein­ge­met­zelt mit dem Wap­pen de­rer von Voss und von Dor­ge­loh mit der Rand­schrift: ,,ANNO 1658 DE MEI 29 IST DER HOCHEDELL GEBHORNER JOHANN ANDREAS VOSS SHONN VOM HEREN SELICH IM HEREN ENTSCHLAFFEN SEINES ALTERS 13 (?) JHAR DER SEEL GOTT BEGNADE.“

Frie­soy­the: 1439 be­saß Evert von Ko­brinck eine Burg in Al­te­noy­the. Heu­te exis­tie­ren nur noch Fun­da­men­te von der Burg. Wul­fert von Dor­ge­lo zu Wel­pe war ver­hei­ra­tet mit Ger­trud Eli­se von Ko­brink. In der Kir­che von Al­te­noy­the be­fin­det sich ein präch­ti­ges Epi­taph von der Fa­mi­lie Ko­brinck-Grot­haus von 1675 mit den Wap­pen der Fa­mi­lie.

Hes­sisch Ol­den­dorf: Das Da­men­stift Fisch­beck be­fin­det sich am Ufer der We­ser. Hier be­fin­det sich ein al­ter Grab­stein des 1580 ge­stor­be­nen Stift­fräu­leins Anna von Dor­ge­lo, Toch­ter von Wul­fert von Dor­ge­lo und Mag­da­le­na von Quer­n­heim. Auf ei­nem Wand­tep­pich ist die Le­gen­de von Fisch­beck auf­ge­stickt. An die­ser Wand­be­klei­dung ha­ben ver­schie­de­ne ad­li­ge Da­men mit­ge­wirkt, so auch Gi­se­la von Dor­ge­lo, An­nas Schwes­ter, er­kenn­bar am oben rechts im Wand­tep­pich ein­ge­stick­ten Fa­mi­li­en­wap­pen de­rer von Dor­ge­lo.

Hold­orf: Das Land­gut Ihorst, das heu­te im Be­sitz der Fa­mi­lie von Spee, be­fin­det sich im Nord­os­ten von Hold­orf. Von hier stamm­te Hein­rich von Scha­de, der mit Eli­sa­beth von Dor­ge­lo ge­traut war; sie war die Toch­ter von Röt­ger von Dor­ge­lo.

Loh­ne: Das ehe­ma­li­ge 115 ha um­fas­sen­de Gut Quer­len­burg ist aus ei­nem Bau­ern­hof (1290: „Quer­len­borg“) her­vor­ge­gan­gen und liegt im Sü­den von Loh­ne in der Brock­dor­fer Mark. Durch Hei­rat kam das Gut dann 1602 an Jo­hann von Dor­ge­lo auf Wel­pe, spä­ter durch Hei­rat an Ewo van Jemi­gum (auch Jem­gum) aus Nor­den. Heu­te be­steht die­se Burg nicht mehr.

In der Kir­che St. Ger­trud in Loh­ne steht im Turm das ge­mein­sa­me Grab­mal (Grab­plat­te) von Otto von Dor­ge­lo († 1584) und Els­ke von Korff-Schmie­sing († 1605), die 1542 ge­hei­ra­tet hat­ten. Das be­nach­bar­te Grab­mal er­in­nert an Fried­rich von Dor­ge­lo und an sei­ne Frau Ma­ria Ca­tha­ri­na von Voss zu En­niger.

Um 1400 er­folg­te der Bau der ers­ten Burg Brett­berg auf ei­nem Teil ei­nes Mey­er­ho­fes durch Her­mann von El­men­dor­pe. Die­ser Teil trug den Na­men „De Bre­de Berg“. Um 1471 wur­de das Gut an Di­ed­rich von Din­kla­ge, der eine El­men­dorffs­toch­ter zur Frau hat­te, ver­pfän­det. Eine Els­ke von El­men­dorf hei­ra­te­te Otto von Dor­ge­lo vom Gut Le­the. Jo­hann von Dor­ge­lo, der Sohn Ot­tos und Els­kes, hat­te von sei­nem Va­ter so viel ge­erbt, dass er das Gut Brett­berg von Rolf von Din­kla­ge, dem Bru­der Di­ed­richs, wie­der ein­lö­sen konn­te. Spä­te­rer Erbe von Brett­berg wur­de Jo­hanns jüngs­ter Sohn Röt­ger von Dor­ge­lo. Des­sen En­kel Fritz von Dor­ge­lo er­bau­te die zwei­te Klus in Süd­loh­ne. Sein Grab­mal steht in Loh­ne im Turm von St. Ger­trud. Letz­ter von Dor­ge­lo auf Brett­berg war An­ton Hein­rich Bern­hard von Dor­ge­lo († 1776). Durch ver­schie­de­ne Erb­schaf­ten und Hei­rat kam das Gut schließ­lich stark ver­schul­det in an­de­re Hän­de. Heu­te be­fin­det sich das Gut im Be­sitz der Fa­mi­lie Gell­haus. Das Fa­mi­li­en­wap­pen de­rer von Dor­ge­lo ist links oben über dem Ein­gangs­por­tal (West­sei­te vom Ein­gang) an der Wand zu se­hen. Im Guts­ar­chiv Füch­tel bei Vech­ta be­fin­det sich wei­te­res Ma­te­ri­al über die An­ge­hö­ri­gen der Fa­mi­lie von Dor­ge­lo auf Brett­berg.

Die Anna Klus ist eine Wall­fahrts­ka­pel­le zu Eh­ren der hl. Anna. Sie liegt in Süd­loh­ne am nörd­li­chen Ran­de des ehe­ma­li­gen Da­gers­loh am Pi­cker­weg, am Fuße des Ham­ber­ges in der Nähe ei­ner Furt bei ei­ner Quel­le, die als Gna­den-Quel­le ge­schätzt wird. Die ers­te Klus, wahr­schein­lich schon vor 1300 von ei­nem heim­keh­ren­den Kreuz­fah­rer ge­grün­det, wur­de im Spa­nisch-Nie­der­län­di­schen oder im 30-jäh­ri­gen Krieg zer­stört. Die zwei­te Klus wur­de 1680 durch Fritz von Dor­ge­lo in Form ei­nes Acht­ecks er­baut. Die Dor­ge­los un­ter­hiel­ten von 1684 bis 1742 bei der Klus ei­nen ei­ge­nen Seel­sor­ger. In ei­nem bi­schöf­li­chen Vi­si­ta­ti­ons­pro­to­koll von 1703 wird über die Quel­le be­rich­tet, dass frü­her vie­le Kran­ke da­von ge­trun­ken hät­ten und ge­heilt wor­den sei­en. In der Klus hin­gen nach münd­li­chen Be­rich­ten al­ter Leu­te ver­schie­de­ne Vo­tiv­ga­ben, u. a. Bril­len, Krü­cken und sil­ber­ne Her­zen. 1873 brach man die Res­te der Klus ab. Der „Klaus­gar­ten“ wur­de Acker­land. Am St. Anna- Tag, dem 26. Juni 1949, wur­de die drit­te Klus ein­ge­weiht. Jähr­lich kom­men zum St.-Anna- Tag 5000 bis 10000 Gläu­bi­ge.

Müns­ter (West­fa­len): Im St.-Paulus-Dom be­fin­det sich das Epi­taph des Dom­props­tes Otto von Dor­ge­lo (1565–1625), der vom Gut Brett­berg stamm­te, ei­ner „Säu­le des Ka­tho­li­zis­mus“ im Nie­der­stift Müns­ter, der maß­geb­lich bei der Re­ka­tho­li­sie­rung des Nie­der­stifts Müns­ter mit­wirk­te, das zu­vor 70 Jah­re lang (seit 1543) lu­the­risch ge­we­sen war. Das wuch­ti­ge 7,5 × 3,2 Me­ter gro­ße Dor­ge­loh-Epi­taph am Süd­west­pfei­ler des Doms ist aus Sand­stein; es wur­de vom Bild­hau­er Mel­chi­or Krib­be 1625 im Stil der aus­ge­hen­den Re­nais­sance ge­schaf­fen und hat ei­nen recht kom­pli­zier­ten ar­chi­tek­to­ni­schen Auf­bau mit ei­ner Über­fül­le von Bil­dern und Fi­gu­ren. Sei­ne In­schrift lau­tet: „ADMODUM REVERENDO AC PRAENOBILI EQUESTRISQUE ORDINIS VIRO DOMINO OTTONI A DORGELO, HUIUS CATHEDRALIS ECCLESIAE PRAEPOSITO, NEC NON OSNABRUGENSIS SENIORI CANONICO ANNO 1625 DIE VIGESIMA SECUNDA MARTII DEFUNCTO ET SECUNDA APRILIS HIC IUXTA ALTARE SS. JOANNIS ET PAULI SEPULTO CONSTITUTI EXECUTORES HOC EPITAPHIU(M), IPSIUS IUSSU PONI CURARUNT.“ (Über­set­zung: „Dem hoch­wür­di­gen und ed­len Or­dens­rit­ter Herrn Otto von Dor­ge­lo, Propst die­ser Dom­kir­che wie auch Se­ni­or des Dom­ka­pi­tels zu Os­na­brück, der am 22. März 1625 ver­stor­ben und am 2. April hier am Al­tar der hei­li­gen Jo­han­nes und Pau­lus be­gra­ben ist, ha­ben die ein­ge­setz­ten Tes­ta­ments­be­voll­mäch­tig­ten auf sein Ge­heiß hin die­ses Epi­taph set­zen las­sen“).

Die Stif­ter­fi­gur St. Lam­ber­tus, eine Stein­fi­gur, ist eben­falls eine Stif­tung des Dom­props­tes Otto von Dor­ge­lo. sie trägt die In­schrift: „A°1600“ und „OTTO DORGELO CATHED: MON: ET OSNAB : ECCLIARUM CANON:“.

Am Hoch­al­tar stif­te­te der Dom­propst 1622 ei­nes der Ge­mäl­de der Au­ßen­flü­gel mit der In­schrift: „OTTO A DORGELO DE BRETBERG HUIUS CATHED(RALIS) ECCLESIAE PRAEPOSITUS, HANC DE MIRACULIS VESTIUM S. PAULI HISTORIAM FIERI FECIT ANNO 1622“.

Eben­falls 1622 stif­te­te Otto von Dor­ge­lo eine Sil­ber­fi­gur der hl. Ma­ria Mag­da­le­na. Die Fi­gur ist 47 cm hoch, sil­ber­ge­trie­ben, teil­wei­se ver­gol­det und wur­de nach ei­ner In­schrift am So­ckel im Jah­re 1623 dem Dom vom Propst Otto von Dor­ge­lo ge­schenkt. Am Fuß der Fi­gur be­fin­det sich die In­schrift: „AD HONOREM DIVINAE MAIETATIS ET DEVOTIONIS GRATIA ERGA SANCTAM MARIAM MAGDALENAM SUMMAM AMICAM DEI REVERENDUS AC PROENOBILIS 1D.OTTO DORGELOH DE DE(!) BREDTBERGH CATHEDRALIUM ECCLESIARIUM MONASTERIENSIS PROEPOSITUS ET OSNABRUGENSIS CANONICUS SENIOR FIERI FECIT: ANNO: 1623“.

Neu­en­kir­chen: Auf dem Land­gut Horst bei Alf­hau­sen wohn­ten drei Ge­nera­tio­nen der Fa­mi­lie von Dor­ge­lo: Wul­fert, Lud­wig und Adolf von Dor­ge­lo als Fa­mi­li­en­ober­häup­ter.

Nie­der-Gir­bigs­dorf: Adam Bar­thold Lud­wig von Lüt­zow-Hart­manns­dorff aus Cle­ve bei Lü­beck, Be­sit­zer des Rit­ter­gu­tes Nie­der-Gir­bigs­dorf bei Gör­litz, er­hielt laut preu­ßi­scher Ka­bi­netts­or­der vom 16. Juli 1862 die Er­laub­nis zur Fort­füh­rung des Frei­her­ren­ti­tels und zur Auf­nah­me des Na­mens „von Dor­ge­lo“ in­fol­ge tes­ta­men­ta­ri­scher Ver­fü­gung sei­nes Groß­on­kels, des 1828 ver­stor­be­nen groß­her­zog­lich-ol­den­bur­gi­schen Hof­mar­schalls von Dor­ge­loh auf Hö­ven, als Uni­ver­sal­er­be und Sub­sti­tut für des­sen Sohn und nächs­ten Er­ben, des im Jah­re 1855 ohne männ­li­che Des­zen­denz ver­stor­be­nen Au­gust Wil­helm An­ton von Dor­ge­lo. Die Li­nie nann­te sich fort­an Frei­her­ren von Lüt­zow ge­nannt von Dor­ge­lo und erb­te Gut Hö­ven, ver­kauf­te es je­doch schon wie­der im Jah­re 1864.

Nor­trup: Im Sü­den von Nor­trup be­fin­det sich Schloss Lox­ten, das seit 1682 im Be­sitz der Fa­mi­lie von Am­mer­stein ist. 1593 be­fand es sich noch im Be­sitz von Ilse von Dor­ge­lo, Toch­ter von Jür­gen von Dor­ge­lo zu Le­the und Anna von Bra­we, und Jo­hann von Dinck­la­ge, der am 19. Nov. 1593 Ilse von Dor­ge­lo hei­ra­te­te.

Ol­den­burg: Der im Ro­ko­kos­til in der Zeit Her­zog Fried­rich Au­gusts er­bau­te „Dorgeloh“-Ofen im Re­si­denz­schloss und ein Teil der Wand­tä­fe­lung des von Dorgeloh´schen Gu­tes Hö­ven bei War­den­burg (ge­baut um 1790) sol­len sich noch heu­te im Lan­des­mu­se­um Ol­den­burg be­fin­den. Bei­de Stü­cke ver­mit­teln ei­nen Ein­druck von der wür­di­gen Aus­stat­tung der da­ma­li­gen Land­sit­ze. Auf der guss­ei­ser­nen Aus­füh­rung ist das Fa­mi­li­en­wap­pen de­rer von Dor­ge­lo ab­ge­bil­det.

Os­na­brück: Jür­gen (Ge­org) von Dor­ge­loh zu Le­the war Be­sit­zer des Ku­ri­en­hofs in Os­na­brück.

Die Auf­schwö­rungs­ta­fel von Wul­fert von Dor­ge­loh zu Wel­pe im Rit­ter­schafts­ar­chiv zu Os­na­brück zeigt die Wap­pen: Dor­ge­loh – Quer­n­heim – Aren­sell – Bas­sen so­wie Dor­ge­loh – Schmi­sing – Wed­de­sche – Hoberg.

Os­ter­cap­peln: Auf dem Kirch­hof in Os­ter­cap­peln be­fin­det sich ein Grab­stein von dem Ehe­paar Jobst Pren­ger und Anna von Dor­ge­lo, Toch­ter des Wul­fert von Dor­ge­lo zu Le­the und Apol­lo­nia von Slo­en ge­nannt Geh­le.

Qua­ken­brück: Hier stand in der Burg­stra­ße 7 ein Burg­manns­hof. Als Jo­hann von Dinck­la­ge am 19. Nov. 1593 Ilse von Dor­ge­lo zu Schlep­pen­burg hei­ra­te­te, be­schloss er, dass sei­ne Frau nach sei­nem Tode den Burg­manns­hof be­kom­men soll. Dies ge­schah dann im Jah­re 1625, als sei­ne Frau am 28. Ja­nu­ar Wit­we wur­de. Die­se Ilse, auch Els­ke ge­nannt, war die Toch­ter von Jür­gen (Ge­org) von Dor­ge­lo zu Le­the und Anna von Bra­we.

Pa­der­born: Im Pa­der­bor­ner Dom­ka­pi­tel exis­tiert ein Grab­mal von Chris­toph An­dre­as An­ton von El­men­dorff († 1779), der am 11. März 1747 durch Kai­ser Franz ins Pa­der­bor­ner Dom­ka­pi­tel be­ru­fen und am 28. Mai auf­ge­schwo­ren wur­de. Sein Grab­mal steht zwi­schen Atri­um und Zu­gang zum West­flü­gel des Dom­pür­tings (Kreuz­gang). Nach der sehr aus­führ­li­chen In­schrift ist er mit 60 Jah­ren ge­stor­ben, war 25 Jah­re Pries­ter, 4 Jah­re Dom­de­chant und 19 Jah­re Propst am Bus­dorf­stift. Das Grab­mal wird links und rechts von zwei Säu­len ein­ge­rahmt, auf de­nen je 8 Fa­mi­li­en­wap­pen zu se­hen ist, u. a. das Fa­mi­li­en­wap­pen von Eli­sa­beth von Dor­ge­loe zu Brett­berg.

Ringstedt: Die Kir­che St. Fa­bi­an zu Ringstedt wur­de von der Adels­fa­mi­lie von der Lieth aus Alf­stedt ge­nutzt (s. a. Grab­plat­ten in Be­der­ke­sa). Links im Al­tar­raum hängt eine Ta­fel an der Wand, auf der Cla­wes van der Lidt (Va­ter) und Wil­lem van Dor­ge­lo (Mut­ter) zu­sam­men mit den bei­den Groß­müt­tern Anna von der De­cken und Anna Bra­we, alle vier Per­so­nen mit ih­ren Fa­mi­li­en­wap­pen dar­ge­stellt, den Tod ih­res bei Gol­den­stedt ge­fal­le­nen Soh­nes Har­men Bal­t­zer van der Lidt († 1639) be­trau­ern.

Vech­ta: Gut Bom­hof in Lang­för­den war im 12. und 13. Jahr­hun­dert Stamm­sitz der Her­ren von Spre­do­we bzw. Lan­gen­for­de. Am 25. Juni 1467 wur­de Jo­hann von Wed­de­sche mit die­sem Land­gut be­lehnt. Sein Sohn Dethard hat­te eine Toch­ter Anna, die Jo­hann von Dor­ge­lo zu Brett­berg hei­ra­te­te. Im Tes­ta­ment von 1599 wur­de Röt­ger von Dor­ge­lo zu Brett­berg Erbe des Gu­tes Bom­hof. Im Jah­re 1648 ver­kauf­te Röt­gers Sohn das Gut Bom­hof an ei­nen Dros­ten von Clop­pen­burg. An der Hin­ter­sei­te des Bom­hof fin­det man noch heu­te das Fa­mi­li­en­wap­pen der von Dor­ge­los ne­ben dem der Fa­mi­lie Korff-Schmie­sing auf ei­ner ein­ge­rahm­ten Ge­denk­ta­fel. Otto von Dor­ge­lo, Dom­herr von Os­na­brück und Dom­propst von Müns­ter hat 1618 vor dem Haus Bom­hof 2 Ge­denk­ta­feln mit der In­schrift ma­chen las­sen: „REVERENDUS AC NOBILIS DOMINUS OTTO DORGERLO, CATHEDRALIUM ECCLESIARUM MONASTERIENSIS PRAEPOSITUS ET OSNABRUGENSIS SENIOR CANONICUS FIERI FECIT ANNO 1618“. Heu­ti­ger Be­sit­zer des Gu­tes ist Frei­herr von Fri­cken.

Auf dem Land­gut Füch­tel wohn­te heu­te die Fa­mi­lie von Mer­veldt. In der Hal­le des Land­gu­tes sind zwei Wap­pen der Fa­mi­li­en von Dor­ge­lo und von El­men­dorff zu se­hen, die frü­her das Gut be­wohn­ten.

Das Gut war frü­her ein sehr gro­ßer Hof, der im 14. Jahr­hun­dert in Ober- und Nie­der­wel­pe ge­teilt wur­de. Ende des 15. Jahr­hun­derts war Wul­fert von Dor­ge­lo, Sohn des 1607 zu Brett­berg ver­stor­be­nen Otto von Dor­ge­lo, im Be­sitz von Nie­der- und Ober­wel­pe so­wie ei­nes herr­schaft­li­chen Hau­ses. 1682 kauf­te Jobst Fal­ke, Drost von Wil­des­hau­sen, das Gut. Heu­te ist es im Be­sitz der Fa­mi­lie von Mer­veldt. Auf ei­nem Ge­bäu­de, des­sen Gie­bel rei­ches Flachor­na­ment ziert, fin­det man noch das Wap­pen der Fa­mi­lie von Dor­ge­loh.

Ne­ben dem süd­li­chen Sei­ten­ein­gang der Propstei­kir­che St. Ge­org in Vech­ta steht das Grab­mal (Grab­plat­te) von Jo­hann von Dor­ge­lo, dem äl­tes­ten Sohn von Otto von Dor­ge­lo und Els­ke Korff-Schmie­sing von Brett­berg, der nach zwei­jäh­ri­ger Ehe 1597 ver­starb. Ein Epi­taph zeigt die Fi­gur ei­nes Rit­ters und die Wap­pen von Dor­ge­lo, Smys­ing, Wed­de­sche so­wie Hoberg.

War­den­burg: Die frü­hes­te Er­wäh­nung von Gut Hö­ven geht auf eine Ur­kun­de von 1390 zu­rück, in der „ein Haus ton Hö­ven“, da­mals im Be­sitz der Fürs­ten von dem Por­sen­ber­ge, ge­nannt wur­de. Ehe­mals im Be­sitz der Jun­ker von Ra­den, stand am 14. Ok­to­ber 1678 die „hoch­ehr­ba­re hoch­tu­gend­rei­che Jung­frau Au­gus­te Anna So­phia von Rah­den, Erb­toch­ter zu Hö­ven“, mit dem „hoch­wohl­ge­bo­re­nen ge­stren­gen mann­haf­ten Herrn Jo­hann Röt­ger von Dor­ge­lo, hoch­fürst­lich müns­te­r­i­scher wohl­be­stall­ter Haupt­mann von Brett­ber­gen“, in War­den­burg vor dem Trau­al­tar. Au­gust Wil­helm An­ton von Dor­ge­lo († 1855) war der letz­te männ­li­che Nach­kom­me sei­nes Stam­mes in Hö­ven. Da die­ser 1855 ohne Nach­fah­ren starb, kam das Gut an Ba­ron von Lüt­zow, ge­nannt von Dor­ge­lo, der es 1864 ver­kauf­te. Auf dem Grab von A.W.A von Dor­ge­lo im War­den­bur­ger Kirch­hof stand zu­min­dest noch bis 1912 ein ei­ser­nes Kreuz mit der In­schrift: „A.W.A. von Dor­ge­lo. Ma­jor in preu­ßi­schen Diens­ten und Rit­ter des Ei­ser­nen Kreu­zes. Ge­bo­ren 1762 De­zem­ber 23 und ge­stor­ben 1855 Ok­to­ber 20 auf Gut Hö­ven. Ich lebe und ihr sollt auch le­ben. Joh. 14, 19.“. An der Haus­wand des Gu­tes, das heu­te im Be­sitz der Fa­mi­lie Ad­dicks ist, fin­det sich noch im­mer das Fa­mi­li­en­wap­pen de­rer von Dor­ge­lo. Auf der der Land­stra­ße ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te be­fin­det sich ein zwei Me­ter ho­her Grab­hü­gel, un­ter dem Adam Le­vin von Dor­ge­lo (Dör­ge­loh) be­stat­tet ist.

In der Kir­che zu War­den­burg hängt das Wap­pen, das an Otto Cas­par Diet­rich von Dor­ge­lo (19. April 1692 bis 30. März 1719) er­in­nern soll. Auf dem Be­gräb­nis­platz die­ser Kir­che be­fin­det sich das Grab von Au­gust Wil­helm An­ton von Dor­ge­lo.

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