Dietrich Hermann von Nagel

Wappen derer von Nagel

Wap­pen de­rer von Na­gel

Diet­rich Her­mann von Na­gel (* 1621; † 14. April 1685 auf Haus Vorn­holz) war ein müns­ter­scher Of­fi­zier im Dienst des Fürst­bi­scho­fes Chris­toph Bern­hard von Ga­len.

Leben

Herkunft und Familie

Diet­rich Her­mann wuchs als Sohn des Ge­org von Na­gel zu It­lin­gen (1580–1661) und sei­ner Ge­mah­lin Ap­po­lo­nia von Wendt zu Cras­sen­stein zu­sam­men mit sei­nem Bru­der Fer­di­nand († 1687) in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Na­gel auf. Er hei­ra­te­te am 13. Ok­to­ber 1652 Mar­ga­re­tha Mag­da­le­na von Schil­der zu Him­ming­hau­sen, († 23. Juli 1675). Die Kin­der Ap­po­lo­nia Mar­ga­re­tha Mag­da­le­ne (Stifts­da­me in Ge­se­ke), Chris­toph Bern­hard und Ge­org Le­vin sind aus die­ser Ehe her­vor­ge­gan­gen. Aus der am 31. Ja­nu­ar 1677 mit Ma­ria Kla­ra von Bil­ler­beck zu Egel­borg (* 2. Mai 1644 in Egel­borg, † 2. Au­gust 1701 in Strom­berg) ge­schlos­se­nen Ehe stam­men die Kin­der Franz Adolf, Fer­di­nand Mat­thi­as, Fer­di­nand Ignaz und Ma­ria Eli­sa­beth (* 1681, ∞ Jo­hann Bertraud von Etz­bach).

Wirken

1650 war er Obrist­lieu­ten­ant im Re­gi­ment von Do­nop; 15. Ja­nu­ar 1655 ad­jun­gier­ter Amts­droste des Amts Strom­berg. Im Jah­re 1656 er­warb Diet­rich Her­mann von Na­gel den Be­sitz Haus Vorn­holz. 23. Juni 1658 bzw. 1661 Obrist über ein Re­gi­ment zu Pfer­de und 1661 Ge­hei­mer Kriegs­rat, 1661 Ge­ne­ral­wacht­meis­ter. Nach dem Tod des Va­ters wird er 28. Ok­to­ber 1661 bzw. 29. Ok­to­ber 1679 bzw. 1685 Amts­droste in Strom­berg. 1666 lässt er die Keu­schen­burg bei En­niger­loh bau­en. Am 27. Juni 1673 wird er Ober­kom­man­die­ren­der al­ler müns­ter­schen Trup­pen und er­wirbt sich den Na­men des „tol­len Ge­ne­rals“. 1675 zer­stört er auf Be­fehl des Fürst­bi­scho­fes Chris­toph Bern­hard von Ga­len die Nien­burg und ver­haf­tet des­sen Be­sit­zer. 1697 er­wirbt sei­ne Fa­mi­lie den Land­be­sitz von Nien­burg und Haus Keu­schen­burg.
Sie­he auch

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Diet­rich Her­mann von Na­gel aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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