Nov 21 2017

Dietrich Droste zu Vischering gen. Manenschyn

Wappen derer von Droste zu Vischering

Wap­pen de­rer von Dros­te zu Vi­sche­ring

Diet­rich Dros­te zu Vi­sche­ring gen. Ma­nen­s­chyn († 1465) war Dom­propst in Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Diet­rich Dros­te zu Vi­sche­ring ent­stamm­te als Sohn der Ehe­leu­te Bern­hard Dros­te zu Vi­sche­ring und Ge­trud von Ha­mern ei­ner Fa­mi­lie, die aus dem Stamm von Wulfheim (Dros­ten von Dül­men) her­vor­ging und seit 1309 als Dros­ten zu Vi­sche­ring auch die­sen Fa­mi­li­en­na­men führt.

Wirken

Diet­rich war 1418 zu­nächst Dom­herr in Müns­ter und dann als Pfar­rer in Ha­vix­beck tä­tig und leg­te wie sein Vor­gän­ger Hein­rich von Nas­sau-Beil­stein im Jah­re 1422 sein Ge­löb­nis ab. 1435 stimm­te er als Dom­propst dem Ka­pi­tel­sta­tut, wel­ches die Macht des Props­tes wei­ter ein­schränk­te, zu. Da­mit be­en­de­te er den Streit zwi­schen De­chant und Ka­pi­tel be­züg­lich der Re­ge­lung der Prä­ben­den. Im April 1446 er­klär­te er die Uni­on des Dom­ka­pi­tels und führ­te da­mit im De­zem­ber 1447 zur Aus­söh­nung mit dem Hoch­stift her­bei. In der müns­ter­schen Stifts­feh­de zeig­te er sich un­ent­schlos­sen und wech­sel­te die Sei­ten. 1451 trat er von der Ho­ya­ni­schen auf die Mo­er­si­sche Sei­te über. An der Wahl des Bi­schofs Kon­rad von Die­p­holz (Kan­di­dat des Wal­ram von Mo­ers) am 10. De­zem­ber 1456 in Ahaus nah­men er und die Dom­her­ren Hein­rich von Kep­pel und San­der von Oer nicht teil. Alle üb­ri­gen Dom­her­ren stimm­ten für Kon­rad von Die­p­holz. Letzt­lich konn­te we­der die Ho­ya­ni­sche noch die Mo­er­si­sche Sei­te den Bi­schof stel­len, denn Papst Ca­lixt III. ent­schied sich für Jo­hann von Pfalz-Sim­mern. An­fang 1462 re­si­gnier­te Diet­rich die Dom­props­tei und war an­schlie­ßend noch als Dom­herr tä­tig. Er grün­de­te zahl­rei­che mil­de Stif­tun­gen und gilt als Mit­stif­ter des Klos­ters Agne­ten­berg in Dül­men, dem er die Grund­stü­cke ge­schenkt hat­te.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Diet­rich Dros­te zu Vi­sche­ring gen. Ma­nen­s­chyn aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://grosse-drenkpohl.de/dietrich-droste-zu-vischering-gen-manenschyn/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.

Scroll Up