Clemens August von Korff gen. Schmising zu Tatenhausen

Wappen derer von Korff

Wap­pen de­rer von Korff

Cle­mens Au­gust von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen (* 15. Fe­bru­ar 1721; † 22. April 1787 Müns­ter) war Amts­droste in Dül­men und Prä­si­dent der fürst­bi­schöf­li­chen Hof­kam­mer.

Leben

Herkunft und Familie

Als Sohn der Ehe­leu­te Cas­par Hein­rich Mat­thi­as von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen und An­to­nia He­le­na von Lands­berg zu Er­wit­te (1697–1739) ge­bo­ren, ent­stamm­te Cle­mens Au­gust der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Korff. Sein äl­te­rer Bru­der Franz Otto war Amts­droste in Clop­pen­burg und kur­köl­ni­scher Käm­me­rer.

Werdegang und Wirken

Im Jah­re 1736 er­hielt Cle­mens Au­gust eine Dom­prä­ben­de in Pas­sau und sechs Jah­re spä­ter durch päpst­li­che Be­stim­mung für den Dom in Müns­ter. Nach dem Amts­ver­zicht sei­nes Bru­ders er­hielt er im Jah­re 1747 auch die Dom­prä­ben­de in Os­na­brück. Eine wei­te­re Prä­ben­de er­hielt er 1753 für den Dom in Min­den (sog. Ga­len­sche Erb­prä­ben­de). Am 12. No­vem­ber 1761 wur­de er zum Amts­d­ros­ten des Am­tes Dül­men be­stallt. Nach dem Tod sei­nes Vor­gän­gers Fer­di­nand von der Reck hat­te Cle­mens Au­gust am 23. Sep­tem­ber um die­ses Amt ge­be­ten, je­doch war das Dom­ka­pi­tel zu­nächst un­ei­nig, ob es die­ses Amt ver­ge­ben dür­fe. Schließ­lich gab es hier­für eine Mehr­heit und der neue Lan­des­herr be­stä­tig­te am 3. De­zem­ber die Be­stal­lung. Die Er­nen­nung zum Prä­si­den­ten der Hof­kam­mer war am 13. Au­gust 1744. Die­ses ge­schah mög­li­cher­wei­se vor dem Hin­ter­grund, ihn von ei­ner Kan­di­da­tur für das Amt des Dom­de­chan­ten ab­zu­hal­ten. Kurz vor sei­nem Tod ver­zich­te­te er am 23. März 1787 auf die Dom­prä­ben­de in Os­na­brück.

Sonstiges

Cle­mens Au­gust wur­de am 24. April 1787 im Dom zu Müns­ter be­stat­tet.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Cle­mens Au­gust von Korff gen. Schmi­sing zu Ta­ten­hau­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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