Clemens August Ferdinand von Galen zu Assen

Wappen derer von Galen

Wap­pen de­rer von Ga­len

Cle­mens Au­gust Fer­di­nand von Ga­len zu As­sen (* 14. Juni 1720 in Her­drin­gen; † 24. Sep­tem­ber 1747 in Cle­mens­werth) war Käm­me­rer und Dom­herr im Fürst­bis­tum Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Das ur­alte west­fä­li­sche Adels­ge­schlecht von Ga­len ge­hört zu den be­deu­tends­ten Fa­mi­li­en im Fürst­bis­tum Müns­ter, aus de­nen zahl­rei­che be­deu­ten­de und nam­haf­te Per­sön­lich­kei­ten her­vor­ge­gan­gen sind. Im 16. Jahr­hun­dert sym­pa­thi­sier­te es teil­wei­se mit der Re­for­ma­ti­on, wur­de spä­ter wie­der ka­tho­lisch. Cle­mens Au­gust Fer­di­nand von Ga­len wur­de als Sohn des Wil­helm Fer­di­nand von Ga­len und sei­ner Frau Reichs­frei­in Ma­ria Hen­ri­ca von Fürs­ten­berg zu Her­drin­gen (1696–1742) ge­bo­ren. Nach ih­rem Tod hei­ra­te­te sein Va­ter am 10. Fe­bru­ar 1748 in Müns­ter So­phie Loui­se von Mer­veldt zu Wes­ter­win­kel (1730–1810). Aus die­ser Ehe gin­gen die Kin­der Cle­mens Au­gust Jo­sef (* 1748) und Ma­ria (* 1752, ∞ Ma­xi­mi­li­an von Ket­te­ler) her­vor. Cle­mens Au­gust wur­de nur 27 Jah­re alt und in der Fa­mi­li­en­gruft in Din­kla­ge be­stat­tet.

Werdegang und Wirken

Mit dem Er­halt der Ton­sur am 10. No­vem­ber 1727 wur­de Cle­mens Au­gust Fer­di­nand auf ein geist­li­ches Amt vor­be­rei­tet und er­hielt Ende des Jah­res die Ga­len­sche Fa­mi­li­en­prä­ben­de in Müns­ter, in de­ren Be­sitz sein ver­stor­be­ner On­kel Cle­mens Au­gust von Ga­len war. Mit­te Ja­nu­ar 1728 er­hielt er die ers­te Ga­len­sche Fa­mi­li­en­prä­ben­de in Min­den. Be­vor er ein Stu­di­um in Salz­burg und in Ita­li­en auf­nahm, war er Ka­no­ni­ker in Dül­men und Vi­kar am Dom in Müns­ter. Am 12. De­zem­ber 1740 wur­de er zum Käm­me­rer er­nannt. Im Mai 1742 im­ma­tri­ku­lier­te er an ei­ner Uni­ver­si­tät in Pa­ris.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Cle­mens Au­gust Fer­di­nand von Ga­len zu As­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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