Christoph Heinrich von Galen zu Assen

Wappen derer von Galen

Wap­pen de­rer von Ga­len

Chris­toph Hein­rich von Ga­len zu As­sen (Tauf­na­me: Chris­toph Hein­rich Bern­hard) (* 30. Juli 1662 in Haus As­sen; † 28. April 1731 in Baum­gar­ten bei Wien) war kai­ser­li­cher Reichs­hof­rat und Käm­me­rer.

Leben

Herkunft und Familie

Chris­toph Hein­rich von Ga­len zu As­sen wuchs mit sei­nen Ge­schwis­tern in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Ga­len auf, die ur­sprüng­lich pro­tes­tan­tisch war und spä­ter ka­tho­lisch wur­de. Sein Va­ter Jo­hann Hein­rich von Ga­len (1609–1694) war Erb­käm­me­rer, Amts­d­ros­te in Vech­ta und ein Bru­der des Fürst­bi­schofs Chris­toph Bern­hard. Chris­tophs Mut­ter war Anna Eli­sa­beth von der Re­cke zu Stein­furt. Er hat­te acht Ge­schwis­ter, vier Mäd­chen und die Brü­der Wil­helm Gos­win An­ton (1678–1710, Dom­herr in Müns­ter), Hein­rich Lud­wig, Fer­di­nand Be­ne­dikt und Karl An­ton. Franz Wil­helm war sein Halb­bru­der. Chris­toph Hein­rich hei­ra­te­te 1697 Jo­han­na Eli­sa­beth von Inn- und Kny­p­hau­sen und nach de­ren Tod die Reichs­grä­fin Ma­ria Su­san­ne Eleo­no­re von Saurau. Da die­se Ehe ohne männ­li­che Nach­kom­men blieb, starb die­ser Zweig der Ga­len­schen Fa­mi­lie aus.

Werdegang und Wirken

1676 er­hielt Chris­toph Hein­rich eine Domn­prä­ben­de am Dom zu Müns­ter, die er am 13. De­zem­ber 1697 nach sei­nem Ver­zicht auf sei­nen Bru­der Karl An­ton über­trug. Er war eben­so im Be­sitz der Prä­ben­de in Os­na­brück. 1680 schrieb er sich zu­nächst als Stu­dent an der Uni­ver­si­tät Lö­wen ein und setz­te 1682 sein Stu­di­um in Pa­ris fort. Er trat in kai­ser­li­che Diens­te ein und wur­de am 27. Juni 1688 kai­ser­li­cher Reichs­hof­rat und Käm­me­rer. In die­ser Funk­ti­on blieb er bis zum Jah­re 1727. Ab De­zem­ber 1697 hat­te er ei­nen Sitz im Reichs­hof­rats­kol­le­gi­um, des­sen Vor­sit­zen­der er zeit­wei­se war. Von 1692 bis 1696 war er Ab­ge­sand­ter des Fürst­bi­schofs Fried­rich Chris­ti­an am kai­ser­li­chen Hof. Die­ser war ein Schwa­ger sei­nes Halb­bru­ders Franz Wil­helm.

Ehrung

Chris­toph Hein­rich wur­de im Jahr 1702 durch den Kai­ser Leo­pold I. in den Reichs­gra­fen­stand er­ho­ben.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Chris­toph Hein­rich von Ga­len zu As­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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