Nov 042017
 
Wappen derer von Droste zu Vischering

Wap­pen de­rer von Dros­te zu Vi­sche­ring

Chris­toph Hei­den­reich Dros­te zu Vi­sche­ring (* 9. Juni 1652 auf Burg Vi­sche­ring; † 1723) war Amts­d­ros­te in den Äm­tern Ahaus und Horst­mar.

Leben

Herkunft und Familie

Als Sohn der Ehe­leu­te Hei­den­reich Dros­te zu Vi­sche­ring und Anna von Lüls­dorff zum Haan wuchs Chris­toph Hei­den­reich zu­sam­men mit sei­nen drei Brü­dern in ei­ner der äl­tes­ten und be­deu­tends­ten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­li­en auf. In ers­ter Ehe (1682) war er mit Kla­ra Bri­git­ta von Ga­len zu As­sen ver­hei­ra­tet. Aus der Ehe gin­gen die Söh­ne Ma­xi­mi­li­an Hei­den­reich, Adolf Hein­rich, * 1692, und die Zwil­lin­ge Hei­den­reich Mat­thi­as und Adolf Hei­den­reich, * 1699, her­vor. In zwei­ter Ehe (1702) war er mit Adel­heid Mag­da­le­ne Bri­git­ta von Na­gel zu Lo­burg ver­hei­ra­tet.

Werdegang

Chris­toph Hei­den­reich er­hielt nach der Amts­ent­he­bung von Nes­sel­ro­des am 3. No­vem­ber 1667 die Dom­prä­ben­de in Müns­ter und wur­de für ein Dom­ka­no­ni­kat prä­sen­tiert. Er wur­de auch im Dom zu Müns­ter ge­weiht und er­hielt die Ton­sur. Im Jah­re 1679 re­si­gnier­te er und hei­ra­te­te drei Jah­re spä­ter. Von 1669 bis zum 14. Fe­bru­ar 1682 war er Dom­herr in Pa­der­born. In den Jah­ren 1670 und 1671 ab­sol­vier­te er ein Stu­di­um an der Uni­ver­si­tät Freiburg/Br. Am 16. Ja­nu­ar 1679 wur­de er als Nach­fol­ger sei­nes Va­ters zum Drost der Äm­ter Horst­mar und Ahaus be­stallt und blieb bis zu sei­nem Tod in die­sem Amt. Er war auch Stamm­herr und Erb­d­ros­te. Am 24. Juli 1704 ge­währ­te ihm der Fürst­bi­schof Fried­rich Chris­ti­an von Plet­ten­berg eine An­wart­schaft auf eine Kir­chen­stel­le für sei­nen äl­tes­ten Sohn Ma­xi­mi­li­an Hei­den­reich, Dom­herr zu Pa­der­born.

Siehe auch

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Chris­toph Hei­den­reich Dros­te zu Vi­sche­ring aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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