Dez 292016
 
Caspar Maximilian Droste zu Vischering-Padberg

Cas­par Ma­xi­mi­li­an Dros­te zu Vi­sche­ring-Pad­berg

Cas­par Ma­xi­mi­li­an Dros­te zu Vi­sche­ring-Pad­berg (* 7. März 1808 in Müns­ter; † 27. Mai 1887 in Co­burg) war Land­rat des Krei­ses Bri­lon und preu­ßi­scher Ab­ge­ord­ne­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Als Sohn der Ehe­leu­te Ma­xi­mi­li­an Dros­te zu Vi­sche­ring-Pad­berg und Re­gi­na Do­ro­thea Fran­zis­ka von Pad­berg zu Pad­berg stamm­te Cas­par Ma­xi­mi­li­an aus dem west­fä­li­schen Ur­adels­ge­schlecht der Dros­te zu Vi­sche­ring. Sein gleich­na­mi­ger Va­ter war Herr auf Pad­berg-Un­ter­haus und Hop­pe­cke und seit 1817 Land­rat des Krei­ses Bri­lon. Sein On­kel Kas­par (* 1770, † 1846) war Bi­schof von Müns­ter, On­kel Franz (* 1771, † 1826) ka­tho­li­scher Theo­lo­ge und Pu­bli­zist und On­kel Cle­mens (* 1773, † 1845) Erz­bi­schof von Köln. Im Jah­re 1835 hei­ra­te­te er in Müns­ter The­re­sia von Ga­len, Toch­ter von Cle­mens Au­gust Jo­seph von Ga­len (* 1748, † 1820) und Anna An­ge­la Ca­ro­li­ne von Asche­berg (* 1773, † 1806). Im Jah­re 1835 hei­ra­te­te er in Müns­ter The­re­sia von Ga­len, Toch­ter von Cle­mens Au­gust Jo­sef von Ga­len (* 1748, † 1820) und Anna An­ge­la Ca­ro­li­ne von Asche­berg (* 1773, † 1806).

Beruflicher Werdegang

Cas­par Ma­xi­mi­li­an be­such­te das Gym­na­si­um Pe­trinum in Bri­lon. Mit der Se­kun­d­ar­rei­fe ver­ließ er die Schu­le und trat 1826 in das preu­ßi­sche Mi­li­tär ein. Er dien­te beim 2. West­fä­li­schen Hu­sa­ren­re­gi­ment Nr. 11 in Müns­ter. Im Jahr 1830 wur­de Vi­sche­ring-Pad­berg zum Se­kon­de­leut­nant be­för­dert und ver­ließ die Ar­mee im Jahr 1832. Im Jahr 1845 be­stand er die Amt­mann-Prü­fung bei der Re­gie­rung in Arns­berg und wur­de mit der Ver­wal­tung des Krei­ses Bri­lon be­auf­tragt. Trotz Stim­men­mehr­heit sprach sich die Re­gie­rung in Arns­berg 1846 ge­gen eine end­gül­ti­ge Be­ru­fung aus, da sie Vi­sche­ring-Pad­berg für un­ge­eig­net hielt. Nach er­folg­rei­chem Ab­le­gen der Land­rats­prü­fung wur­de er de­fi­ni­tiv er­nannt. Vi­sche­ring-Pad­berg übte das Land­rats­amt bis zu sei­ner Pen­sio­nie­rung 1878 aus.

Im Jahr 1855 wur­de Vi­sche­ring-Pad­berg für den Wahl­be­zirk Me­sche­de-Bri­lon-Witt­gen­stein in das preu­ßi­sche Ab­ge­ord­ne­ten­haus ge­wählt.

Siehe auch

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Cas­par Ma­xi­mi­li­an Dros­te zu Vi­sche­ring-Pad­berg aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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