Carl Gisbert Wilhelm von Bodelschwingh-Plettenberg

Carl Gis­bert Wil­helm Al­brecht Fer­di­nand Frei­herr von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg, seit 1888 Graf von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (* 30. April 1821 auf Burg Ge­retz­ho­ven, Rheidt-Hü­chel­ho­ven; † 29. Ja­nu­ar 1907) war ein west­fä­li­scher Guts­be­sit­zer (un­ter an­de­rem der Gü­ter Haus Bo­del­schwingh, Haus Ro­den­berg, Burg Schwar­zen­berg und Gut Drais), und Po­li­ti­ker.

Familie

Carl von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg war äl­tes­ter Sohn von Gis­bert von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg (1790–1866) und sei­ner Frau Wil­hel­mi­ne, geb. von Plet­ten­berg-Sto­ckum. Er ent­stammt der Li­nie Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg der west­fä­li­schen Ur­adels­fa­mi­lie Plet­ten­berg die von sei­nem Groß­va­ter Carl Wil­helm Ge­org von Plet­ten­berg (1765–1850) 1788 durch Hei­rat mit der Erb­toch­ter Anna Lui­sa Frei­in von Bo­del­schwingh be­grün­det wur­de. Er hat­te drei Ge­schwis­ter, die das Er­wach­se­nen­al­ter er­reich­ten: Gis­bert, Adolf Eu­gen Lud­wig und Au­gus­te.

1847 hei­ra­te­te er Eu­ge­nie von Quadt-Wyck­rath-Hüch­ten­bruck (* 1824 in Köln; † 1907 auf Haus Bo­del­schwingh), Toch­ter des Ge­ne­ral­leut­nants Lud­wig von Quadt von Hüch­ten­bruck. Am 22. Mai 1849 wur­de ihr ein­zi­ges Kind Wil­hel­mi­ne, ge­nannt Mi­net­te, ge­bo­ren, die spä­ter Dodo Alex­an­der zu Inn­hau­sen und Kny­p­hau­sen hei­ra­te­te.

Leben

Nach dem Be­such des Gym­na­si­ums in Düs­sel­dorf stu­dier­te Plet­ten­berg ab 1840 Jura in Bonn und wur­de dort 1841 Mit­glied des Corps Bo­rus­sia. 1845 leg­te er das Aus­kul­ta­tor­ex­amen ab, 1846 das As­ses­sor­ex­amen und be­gann sei­ne Ver­wal­tungs­lauf­bahn als Re­fe­rent bei der Kö­nig­li­chen Re­gie­rung Düs­sel­dorf. Von die­ser Po­si­ti­on ließ er sich 1848 frei­stel­len, um sich fort­an um die Ver­wal­tung sei­ner er­erb­ten Gü­ter zu küm­mern.

Plet­ten­berg war Kam­mer­herr. Von 1877 bis 1886 war er Land­tags­mar­schall des Pro­vin­zi­al­land­tags der Pro­vinz West­fa­len, an­schlie­ßend bis 1889 des­sen Vor­sit­zen­der. Seit 1866 war er auf Prä­sen­ta­ti­on des Al­ten und be­fes­tig­ten Grund­be­sitz der Graf­schaft Mark Mit­glied des Preu­ßi­schen Her­ren­haus. Plet­ten­berg ge­hör­te dem Her­ren­haus bis zu sei­nem Tode 1907 an. 1888 wur­de er in den Gra­fen­stand er­ho­ben in Pri­mo­ge­ni­tur und in Ver­bin­dung mit dem Be­sitz des Fi­dei­kom­miss­gut Bo­del­schwingh.

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Carl Gis­bert Wil­helm von Bo­del­schwingh-Plet­ten­berg aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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