Burg Vellinghausen

Burg Vel­ling­hau­sen
Burg Vellinghausen
Burg Vel­ling­hau­sen
Ent­ste­hungs­zeit: um 1300
Bur­gen­typ: Nie­de­rungs­burg
Er­hal­tungs­zu­stand: Er­hal­ten
Stän­di­sche Stel­lung: Ad­li­ge
Ort: Vel­ling­hau­sen-Eilm­sen
Geo­gra­phi­sche Lage 51° 39′ 51″ N, 7° 59′ 22″ O

Die Burg Vel­ling­hau­sen be­fin­det sich im Orts­teil Vel­ling­hau­sen-Eilm­sen der Ge­mein­de Wel­ver im Kreis Soest in Nord­rhein-West­fa­len und ist eine der Se­hens­wür­dig­kei­ten der Rö­mer­rou­te.

Geschichte

Die Nie­de­rungs­burg wur­de um 1300 von Röt­ger von Ga­len, der sich auch Vel­lin­chu­sen nann­te, er­baut, ver­mut­lich an der Stel­le ei­ner Vor­gän­ger­burg.

Nach­dem sich 1564 und 1566 die Brü­der Hein­rich und Die­ter von Ga­len ihr Erbe teil­ten, kam die Burg an Hein­rich von Ga­len und sei­ne Frau Cla­ra von Vri­dag, die ver­mut­lich 1598 die Burg fer­tig­stell­ten wor­auf im Erd­ge­schoss ein Re­nais­sance­ka­min hin­weist. Am 20. Fe­bru­ar 1569 brach­te de­ren Toch­ter Do­ro­thea die Burg in ihre Ehe mit Jo­hann von Neheim ein.

1700 ver­kauf­te der Ge­ne­ral Hein­rich von Neheim das Gut an Kas­par Hein­rich von Voss, der mit Mar­ga­re­ta von Korff-Schmi­sing ver­hei­ra­tet war. Die Ost­fas­sa­de und das Krüp­pel­walm­dach wur­den dem Ba­rock­stil an­ge­passt und das Ein­gangs­por­tal mit dem Dop­pel­wap­pen des Er­bauer­ehe­paars ver­se­hen. Erbe wur­de Hein­rich Vik­tor von Voss, der 1746 Bea­ta Eli­sa­beth von Vincke hei­ra­te­te. De­ren Sohn aus ers­ter Ehe, Ernst Idel Jobst von Vincke wur­de nächs­ter Be­sit­zer. Un­weit der Burg fand 1761 im Sie­ben­jäh­ri­gen Krieg die Schlacht bei Vel­ling­hau­sen statt. Bis 1979 be­hielt die Fa­mi­lie von Vincke die Burg. Seit­her wur­de sie zwei­mal wei­ter­ver­kauft.

Un­weit der Burg fand 1761 im Sie­ben­jäh­ri­gen Krieg die Schlacht bei Vel­ling­hau­sen statt.

Heu­te be­fin­det sich die Burg in pri­va­ter Hand.

Fotostrecke Burg Vellinghausen

Lage der Burg Vellinghausen

Lizenz

© Ur­he­ber­recht für die Fo­tos auf die­sen Sei­ten be­stehen bei Bern­hard Gro­ße-Drenkpohl.
Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Burg Vel­ling­hau­sen aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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