Burchard Alexander von Merveldt

Wappen derer von Merveldt

Wap­pen de­rer von Mer­veldt

Bur­chard Alex­an­der von Mer­veldt, Tauf­na­me Bur­chard Alex­an­der An­ton Ma­ria Lud­ger (* 23. März 1714 in Müns­ter; † 11. Fe­bru­ar oder 12. Fe­bru­ar 1775 eben­da), war Dom­herr in Müns­ter und kur­köl­ni­scher Käm­me­rer.

Leben

Herkunft und Familie

Bur­chard Alex­an­der von Mer­veldt wuchs als Sohn des Fer­di­nand Diet­rich von Mer­veldt und sei­ner Ge­mah­lin Jo­se­fa Ma­ria Anna von Wes­ter­holt zu Lem­beck (1693–1762) mit sei­nen Ge­schwis­tern Cle­mens Au­gust, Franz Ar­nold, Ma­xi­mi­li­an Fer­di­nand, Her­mann Adolf (* 1718, Mal­te­ser­or­den) und So­phie Lu­do­vi­ca Agnes (1730–1810, ⚭ 10. Fe­bru­ar 1748 Wil­helm Fer­di­nand von Ga­len) in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Mer­veldt auf. Die Her­ren von Mer­veldt zähl­ten zum Ur­adel und zu den äl­tes­tes­ten Ge­schlech­tern im Müns­ter­land.

Werdegang und Wirken

Mit dem Er­halt der Ton­sur am 25. De­zem­ber 1728 wur­de Bur­chard Alex­an­der auf ein geist­li­ches Le­ben vor­be­rei­tet. Im Ok­to­ber 1731 im­ma­tri­ku­lier­te er an der Uni­ver­si­tät Or­leans und wur­de hier ein Jahr spä­ter Fi­nanz­ver­wal­ter. Vier Jah­re spä­ter – 1735 – wur­de er zum kur­köl­ni­schen Käm­me­rer er­nannt und im April des Jah­res zur Müns­ter­schen Rit­ter­schaft auf­ge­schwo­ren. Da­mit wur­de er Ver­tre­ter im Land­tag, ei­nem Gre­mi­um, das sich aus den drei Stän­den zu­sam­men­setz­te. Sei­ne Auf­ga­be be­stand in der Re­ge­lung des Steu­er­we­sens und ab 1774 auch des Feh­de­we­sens im Hoch­stift Müns­ter. Sein Bru­der Franz Ar­nold ver­zich­te­te im Jah­re 1746 auf sei­ne Prä­ben­de in Müns­ter und über­ließ sie ihm. Als Ka­no­ni­ker in St. Mau­ritz tä­tig, wur­de er zum Sub­dia­kon und dann zum Pries­ter ge­weiht. Er be­saß die Obedienz in Sen­den und er­hielt im Jah­re 1772 das Ar­chi­dia­ko­nat Wa­ren­dorf. Bur­chard Alex­an­der ist im Dom zu Müns­ter be­gra­ben.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Bur­chard Alex­an­der von Mer­veldt aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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