Bumannsburg

Bu­manns­burg
Teil der Bumanns­burg (2016)
Teil der Bumanns­burg (2016)
Ent­ste­hungs­zeit: ver­mut­lich 8. Jahr­hun­dert
Bur­gen­typ: Nie­de­rungs­burg
Er­hal­tungs­zu­stand: Wall­res­te, Bo­den­denk­mal
Ort: Berg­ka­men-Rün­the
Geo­gra­phi­sche Lage 51° 39′ 14,3″ N, 7° 40′ 43,5″ O

Die Bu­manns­burg ist der Rest ei­ner frü­hen Wall­burg­an­la­ge auf der süd­li­chen Lip­pe­sei­te des Berg­ka­mener Stadt­teils Rün­the in Nord­rhein-West­fa­len.

Geschichte

Bei der „Bu­manns­burg“, die nach ei­nem al­ten Bau­ern­hof, der bis 1847 in der Wall­an­la­ge stand, be­nannt wur­de, han­delt es sich um eine ka­ro­lin­gisch-ot­to­ni­sche fünf Hekt­ar gro­ße Wall­burg­an­la­ge, die ver­mut­lich ih­ren Ur­sprung in den Sach­sen­krie­gen Karls des Gro­ßen (772–802) hat­te.

Im 9. bis 10. Jahr­hun­dert hat­te die Burg für das sie um­ge­ben­de Um­land eine zi­vi­le und mi­li­tä­ri­sche Be­deu­tung und dien­te im 13. Jahr­hun­dert, be­legt durch Bo­den­fun­de, als Flieh­burg für die Be­völ­ke­rung.

Beschreibung

Das etwa recht­ecki­ge Kern­werk (etwa 120 mal 80 Me­ter) an der Nord­sei­te der zwei­tei­li­gen Ring­wall­an­la­ge zeigt nur noch an ih­rer öst­li­chen Sei­te ei­nen drei Me­ter ho­hen Erd­wall. Im Nord­wes­ten be­fand sich die we­sent­lich grö­ße­re Vor­burg (etwa 4,9 ha) mit ei­nem Bach­durch­lass im Süd­os­ten und zwei Brun­nen (1898 frei­ge­legt) im süd­li­chen Teil.

Fun­de zei­gen Ke­ra­mik­frag­men­te von rhei­ni­schen Pings­dor­fer Ge­fä­ßen (um 900), zahl­rei­che Scher­ben von so­ge­nann­ten Ku­gel­töp­fen (10. bis 12. Jh.) und an der Stel­le wo der Was­ser­ver­lauf die Wall­li­nie schnei­det wur­den 1936 in ei­ner 2,5 Me­ter star­ken Moor­schicht gut­erhal­te­ne Höl­zer ge­fun­den. Am 5. Juli 1990 wur­de das Bo­den­denk­mal „Bu­manns­burg“ in die Denk­mal­lis­te der Stadt Berg­ka­men ein­ge­tra­gen.

Fotostrecke Bumannsburg

Lage der Bumannsburg

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Bu­manns­burg aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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