Nov 11 2017

Bruno von Isenberg

Bru­no von Isen­berg († 20. De­zem­ber 1258) war von 1250 bis 1258 Bi­schof von Os­na­brück.

Familie

Er stamm­te aus dem Ge­schlecht der Gra­fen von Isen­berg, ei­nes Zwei­ges des Ge­schlechts Berg-Al­te­na. Der Va­ter war Ar­nold von Al­te­na. Sei­ne Mut­ter war Mech­tild zu Styrum. Sein On­kel war Erz­bi­schof En­gel­bert I. von Köln. Sei­ne Brü­der wa­ren Fried­rich von Isen­bergEn­gel­bert I. von Isen­berg und Diet­rich III. von Isen­berg, Bi­schof von Müns­ter.

Leben

Wie ei­ni­ge sei­ner Brü­der war er für den geist­li­chen Stand vor­ge­se­hen. En­gel­bert I. von Köln hat ver­sucht ihm die Dom­props­tei in Ut­recht zu ver­schaf­fen. Die Er­mor­dung des Erz­bi­schofs durch Fried­rich von Isen­berg führ­ten dazu, dass die ge­sam­te Fa­mi­lie jede Un­ter­stüt­zung ver­lor.

Nach­dem sein Bru­der En­gel­bert aber er­neut Bi­schof von Os­na­brück ge­wor­den war, er­hielt Bru­no die Props­tei St. Jo­hann und spä­ter auch die Dom­props­tei in Os­na­brück. Zu­sam­men mit sei­nem Bru­der En­gel­bert hat er zum Frie­den zwi­schen den Gra­fen von der Mark und sei­ner Fa­mi­lie bei­ge­tra­gen. Er un­ter­stütz­te sei­nen Bru­der auch bei des­sen Kon­fron­ta­ti­on mit dem Erz­bis­tum Köln, aber auch bei der spä­te­ren Ver­söh­nung. Dies führ­te al­ler­dings zur Feind­schaft der Her­ren von Lip­pe mit dem Bis­tum Os­na­brück.

Nach dem Tod sei­nes Bru­ders En­gel­bert von Isen­berg, hat ihn das Os­na­brü­cker Dom­ka­pi­tel zu des­sen Nach­fol­ger ge­wählt. In den ers­ten Jah­ren konn­te sich Bru­no fast ganz der För­de­rung von Klös­tern und Stif­ten wid­men. Die­se er­hiel­ten zu die­ser Zeit er­heb­li­che Schen­kun­gen von Sei­ten des Adels. Bru­no leg­te 1256 den Grund­stein für die neue Kir­che von St. Jo­hann. Er hat ins­be­son­de­re auch Vog­tei­en aus der Hand von ade­li­gen Fa­mi­li­en für das Bis­tum er­wor­ben. In­ner­halb der Stadt Os­na­brück ord­ne­te er die Pfar­rei­en. Ge­gen die Schul­den des Hoch­stifts ver­such­te er durch den Bau ei­ner neu­en Müh­le an­zu­ge­hen. Bru­no ver­such­te das Hoch­stift nach Sü­den ge­gen­über der Graf­schaft Ra­vens­berg und dem Hoch­stift Müns­ter zu si­chern. Er er­warb das Bur­ge­richt zu Iburg. Er ver­lieh Iburg die Stadt­rech­te und be­fes­tig­te den Ort.

Im Kon­flikt zwi­schen Si­mon von Pa­der­born und dem Köl­ner Erz­bi­schof Kon­rad von Hoch­sta­den stand er auf der Sei­te der Köl­ner. Bru­no trat aber auch als Ver­mitt­ler auf. Er bürg­te zu­sam­men mit dem Abt von Cor­vey schließ­lich für Si­mon von Pa­der­born und ver­sprach dem Erz­bi­schof zu un­ter­stüt­zen soll­te der Pa­der­bor­ner Bi­schof den Frie­den bre­chen.

Bru­no von Isen­berg wur­de 1256 wäh­rend ei­ner Feh­de von Her­mann von Hol­te ge­fan­gen ge­nom­men. Erst 1257 kam es zu sei­ner Frei­las­sung. Im Mai des Jah­res nahm er an der Krö­nung von Kö­nig Ri­chard teil.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Bru­no von Isen­berg aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­to­ren ver­füg­bar.

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