Der Ausdruck Bergfried oder Bergfrit, fälschlich auch Burgfried, bezeichnet nach dem Gebrauch der Burgenkunde des 19. Jahrhunderts den unbewohnbaren Hauptturm einer mittelalterlichen Burg, der bei vielen, aber keinesfalls bei allen Anlagen vorhanden war. Der Bergfried ist von den dauerhaft bewohnbaren Türmen (Wohnturm, franz. Donjon, engl. Keep) zu unterscheiden.