Aspelkamp

Wappen derer von Aspelkamp

Wap­pen de­rer von As­pel­kamp

As­pel­kamp ist der Name ei­nes al­ten west­fä­li­schen Adels­ge­schlechts (Mi­nis­te­ria­le). Es ge­hör­te zur Ra­vens­ber­ger Rit­ter­schaft. Der Stamm­sitz der Fa­mi­lie ist die Ge­mein­de Es­pel­kamp im Kreis Min­den-Lüb­be­cke.

Geschichte

Di­ethard von As­pel­kamp wur­de 1221–1244 als Mi­nis­te­ria­le des Gra­fen von Teck­len­burg er­wähnt. Er wech­sel­te in den Dienst des Bi­schofs von Os­na­brück. 1229 er­warb er das ca. 10 km west­lich von Es­pel­kamp ge­le­ge­ne Zis­ter­zi­en­se­rin­nen­klos­ter Le­vern von ei­nem After­lehns­mann Di­ethards ei­nen Zehn­ten. Aus Di­ethards Ehe mit Fre­de­r­un­dis ging eine Toch­ter her­vor, die Non­ne im Klos­ter Obern­kir­chen wur­de. Her­mann As­pel­kamp, wahr­schein­lich ein Bru­der Di­ethards, wur­de 1226–33 er­wähnt.

Hein­rich von As­pel­kamp, Sohn Her­manns, war 1256 Rit­ter und Mi­nis­te­ria­le des Bi­schofs von Os­na­brück und fand sich aber auch sehr häu­fig im Um­kreis des Gra­fen von Ra­vens­berg. Er ver­an­lass­te 1285 die Auf­nah­me sei­ner zwei Töch­ter in den Le­ver­ner Kon­vent und ver­pfän­de­te dem Klos­ter hier­zu ei­nen Zehn­ten, den er vom Bi­schof von Min­den zu Le­hen trug. Bi­schof Volk­win V. von Schwa­len­berg führ­te in der Ur­kun­de über die­ses Rechts­ge­schäft aus, dass ein Teil der Pfand­sum­me die Ge­gen­leis­tung war, die üb­li­cher­wei­se von der Fa­mi­lie ei­ner neu­en Kon­ven­tua­lin dem Klos­ter ge­ge­ben wur­de. Um 1300 wur­de er vom Bis­tum Min­den mit dem Zehn­ten von Hüf­fe und Hedem im Kirch­spiel Als­we­de be­lehnt. Her­mann (II.) von As­pel­kamp, Sohn Hein­richs, ver­pfän­de­te 1306/07 mit Zu­stim­mung des Bi­schofs von Min­den dem Klos­ter Le­vern für vier Jah­re ei­nen Zehn­ten und schenk­te den Non­nen 20 Mark als Ge­gen­leis­tung zur Auf­nah­me sei­ner Toch­ter Oda von As­pel­kamp in den Kon­vent.

1420 ver­kauf­te die Fa­mi­lie As­pel­kamp ih­ren Zehn­ten an Bernd Te­cken­borg.

Diet­rich von As­pel­kamp zu Ha­k­len­beck wur­de 1482–1518 er­wähnt. Er hei­ra­te­te eine Toch­ter des Arnd von Zers­sen. Mit ihr hat­te er eine Toch­ter Anna.

Anna von As­pel­kamp hei­ra­te­te um 1500 Jun­ker Bert­hold Bi­scho­pinck, Herr zu Telg­te, Rumphorst, Dieck­hof und All­har­ding, Erb­mann zu Müns­ter.

Wappen

Das Wap­pen zeigt in Sil­ber drei (2:1) rote Spin­deln. Auf dem Helm mit rot-sil­ber­nen De­cken zwei über Kreuz ge­leg­te Wein­re­ben mit zwei blau­en Trau­ben und ei­nem grü­nen Blatt.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel As­pel­kamp aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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