Ascheberg (Adelsgeschlecht)

Asche­berg ist der Name ei­nes west­fä­li­schen Ur­adels­ge­schlechts, das zu den Va­sal­len der Bi­schö­fe von Os­na­brück ge­hör­te. Der na­mens­ge­ben­de Stamm­sitz liegt im Kreis Coes­feld.

Geschichte

Wappen derer von Ascheberg

Wap­pen de­rer von Asche­berg

Im Jahr 1164 wur­de die Burg Asche­berg von den Stein­fur­tern völ­lig zer­stört. Die Burg Asche­berg be­fand sich in der Nähe der Burg Stein­furt zu Burg­stein­furt. Im Jahr 1206 stif­tet die letz­te Ver­blie­be­ne des Ge­schlech­tes von Asche­berg, ih­ren gan­zen er­erb­ten Grund­be­sitz dem Klos­ter St. Ägi­dii in Müns­ter, da war im Grund­buch die Burg Asche­berg schon nicht mehr vor­han­den. Ein Hin­weis auf die Burg Asche­berg könn­te eine klei­ne Kir­che sein, die bis ins 19. Jahr­hun­dert in der Nach­bar­ge­mein­de Nord­wal­de stand. Sie wur­de Hi­zels­kir­che, Hes­sels­kir­che, Hezelsker­ke, Hes­sel­dom (und an­de­re Va­ri­an­ten) ge­nannt.

Das Ge­schlecht der Asche­ber­ger bei Lü­ding­hau­sen er­scheint erst­mals ur­kund­lich 1243 mit dem Rit­ter Go­de­fri­dus de As­sche­berg­he. Die Stamm­rei­he be­ginnt erst 1317 mit Lud­ge­rus de Asche­berg.

Es wird ver­mu­tet, dass ein Zu­sam­men­hang mit den gleich­na­mi­gen Edel­frei­en be­steht, die erst­mals 1168 mit ei­nem Burk­hardus de As­sche­berg­he, no­bi­lis ur­kund­lich er­schei­nen und die 1206 mit Odel­hil­dis ma­tro­na no­bi­lis de As­cen­berg­he in die­sem Stand letzt­mals ur­kund­lich auf­tre­ten.

Linien

  • Das Ge­schlecht teil­te sich spä­ter in meh­re­re Li­ni­en.
  • die kur­län­di­sche, die den Ti­tel Ba­ron führ­te,
  • die baye­ri­sche, seit 1814 Frei­herrn,
  • die ost­preu­ßi­sche mit Ba­rons­ti­tel,
  • die schwe­di­sche, die 1673 den Frei­her­ren­ti­tel und 1687 den Gra­fen­ti­tel er­hielt,
  • die west­fä­li­sche, Frei­her­ren „seit al­ters her“.

Wappen

Das Stamm­wap­pen ist von Rot über Gold ge­teilt und zeigt oben zwei gol­de­ne Son­nen­rä­der (oder Brak­tea­ten), un­ten kein Bild. Auf dem Helm mit rot-gol­de­nen De­cken zwi­schen ei­nem of­fe­nen, mit je ei­nem Son­nen­rad im ro­ten Schräg­bal­ken be­leg­ten Flug ein schwe­ben­des gol­de­nes Son­nen­rad.

Personen

Lizenz

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