Alexander Anton von Ketteler zu Harkotten

Wappen derer von Ketteler

Wap­pen de­rer von Ket­te­ler

Alex­an­der An­ton von Ket­te­ler zu Har­kot­ten (* 9. Sep­tem­ber 1689 in Schloss Har­kot­ten; † April 1748 eben­da) war fürst­bi­schöf­li­cher Käm­me­rer und Ver­tre­ter der Rit­ter­schaft im Land­tag des Hoch­stifts Müns­ter.

Leben

Herkunft und Familie

Alex­an­der An­ton wuchs als Sohn des Gos­win Kas­par von Ket­te­ler zu Har­kot­ten und sei­ner Ge­mah­lin Anna Do­ro­thea von Korff zu Har­kot­ten (1659–1700) zu­sam­men mit sei­ner Schwes­ter Ju­lia­ne He­le­ne Chris­ti­ne (⚭ Franz Her­mann von Boe­sela­ger) in der ur­alten west­fä­li­schen Adels­fa­mi­lie von Ket­te­ler auf. Nach der Ehe­be­re­dung am 13. Au­gust 1718 hei­ra­te­te er die Erb­toch­ter Ma­ria So­phia von der Tin­nen zu Möl­len­beck und Kal­den­hof (1701–1723). Nach ih­rem Tod hei­ra­te­te er am 19. No­vem­ber 1729 in Füch­torf Lu­cia Ka­tha­ri­na von West­pha­len zu Fürs­ten­berg, Wit­we von Wil­helm Fried­rich von Korff zu Har­kot­ten (1688–1727). Aus der Ehe gin­gen die Toch­ter Anna Fran­ce­li­na (Ka­no­nis­se in Fre­cken­horst) und die Söh­ne Gos­win Lub­bert (1719–1775, ⚭ Ca­tha­ri­na The­re­sa Bern­har­di­na von Korff, Ur­groß­el­tern des Po­li­ti­kers Wil­de­rich von Ket­te­ler und des Main­zer Bi­schofs Wil­helm Em­ma­nu­el von Ket­te­ler) und Cle­mens Au­gust (Dom­herr in Müns­ter, Os­na­brück und Worms) her­vor.

Wirken

Am 16. No­vem­ber 1718 wur­de Alex­an­der An­ton zur Müns­ter­schen Rit­ter­schaft auf­ge­schwo­ren und ge­hör­te dem Land­tag an, ei­nem Gre­mi­um, das sich aus den drei Stän­den zu­sam­men­setz­te. Sei­ne Auf­ga­be be­stand in der Re­ge­lung des Steu­er­we­sens und ab 1447 auch des Feh­de­we­sens im Hoch­stift Müns­ter. Am 26. Ja­nu­ar 1720 wur­de er fürst­bi­schöf­li­cher Käm­me­rer und war kraft Am­tes Mit­glied des Hof­staa­tes. Er war auch Obrist­hof­mar­schall in Hes­sen-Kas­sel.

Lizenz

Die­ser Ar­ti­kel ba­siert auf dem Ar­ti­kel Alex­an­der An­ton von Ket­te­ler zu Har­kot­ten aus der frei­en En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia und steht un­ter der Dop­pel­li­zenz GNU-Li­zenz für freie Do­ku­men­ta­ti­on und Crea­ti­ve Com­mons CC-BY-SA 3.0 Un­por­ted (Kurz­fas­sung). In der Wi­ki­pe­dia ist eine Lis­te der Au­toren ver­füg­bar.

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