Adolf von Oer

Wappen derer von Oer

Wap­pen de­rer von Oer

Adolf Frei­herr von Oer (* 21. Fe­bru­ar 1863 auf Haus Egel­borg bei Leg­den; † 31. März 1941 in Egel­borg) war ein deut­scher Po­li­ti­ker (Zen­trum).

Von Oer be­such­te das Gym­na­si­um in Müns­ter und Vech­ta. 1882 bis 1887 stu­dier­te er Rechts­wis­sen­schaf­ten in Bonn und Göt­tin­gen. 1887 be­such­te er die Forst­aka­de­mie in Hann. Mün­den. Er war 1888 bis 1889 im Land­rats­amt Coes­feld be­schäf­tigt und wid­me­te sich dann der Be­wirt­schaf­tung des Fa­mi­li­en­gu­tes.

Von Oer, der ka­tho­li­scher Kon­fes­si­on war, war Mit­glied des Zen­trums. Für sei­ne Par­tei war er Eh­ren­amts­mann bzw. Bür­ger­meis­ter des Amts Leg­den, Mit­glied des Kreis­tags und des Kreis­aus­schus­ses des Krei­ses Ahaus und Kreis­de­pu­tier­ter. Er war Mit­glied der Land­wirt­schafts­kam­mer der Pro­vinz West­fa­len. 1897 bis 1933 war er Mit­glied des Pro­vin­zi­al­land­tags der Pro­vinz West­fa­len. 1933 ge­hör­te er auch dem Pro­vin­zi­al­land­tag an. Von Mai 1921 bis Fe­bru­ar 1926 und er­neut von Ja­nu­ar 1930 bis zum 10. Juli 1933 war er Mit­glied im preu­ßi­schen Staats­rat. Dort war er Vor­sit­zen­der der Zen­trums­frak­ti­on und 1921 bis 1923 Vor­sit­zen­der des Wirt­schafts­aus­schus­ses und da­nach bis 1926 stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Wirt­schafts­aus­schus­ses. 1933 war er Al­ters­prä­si­dent des Staats­ra­tes.

Er war der Va­ter des Ver­wal­tungs­ju­ris­ten und Po­li­ti­kers Cle­mens Frei­herr von Oer (1895–1976).

Lizenz

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